8 Wege, um mit deinem Tarot/Orakel deine Intuition zu fördern

Mein erstes Tarot-Deck bekam ich als Kind geschenkt und legte es seitdem fast nicht mehr aus der Hand. Es war das klassische Rider-Waite-Tarot und beinhaltete 22 Karten, die sogenannte große Arkana (Arcanum lat. “Geheimnis”). Zudem gibt es eine kleine Arkana von 56 Karten, womit das Tarot aus insgesamt 78 Karten besteht.

Da die große Arkana mit 22 Karten am häufigsten vewendet wird, legte ich jahrelang mit diesen Karten. Ich tauchte in die Tiefen jener einzelnen Karte ein. Ich studierte ihre Symbolik und fing somit an, meine eigene Intuition durch das Tarot zu schulen. Sie sind ein Werkzeug der Hingabe und der Liebe.

Einige Jahre später begann ich mit immer mehr Karten zu arbeiten; Tarots, Orakel und Lenormandkarten. Die Lenormandkarten sind dabei für mich die einfachste und zugleich tiefste Möglichkeit, meine Intuition zu fördern. Zudem berate ich Menschen mit diesen wertvollen Karten.

Wahrsagerei oder tiefe Erkenntnisse in das Jetzt?

Die Karten können dir mehr zeigen als deine Zukunft und dein Schicksal. Auch wenn es möglich ist in die Zukunft zu sehen, hat das nichts mit deiner Intuition zu tun. Nicht einmal mit einem wachen Leben, sondern eher mit egobasierten Wünschen.

Tatsächlich sind die Karten nur Werkzeuge. Doch die Bildsprache macht sie einmalig und bringt viele Facetten hervor, die nur durch die Intuition des Legenden hervorgerufen werden können.

Lass uns tief in deine Intuition eintauchen

Stell dir vor, du hast dein Kartendeck in der Hand und vergisst für einen Augenblick alles, was du über die Bedeutung und Symbolik der jeweiligen Karten weißt. Du beginnst die Karten zu mischen, vielleicht verbunden mit einer Frage und dann… dann legst du die Karten aus. Schaust dir die Bilder an und fließt in diesem Strom der Gefühle und Einsichten, die sich dir über die Bilder offenbaren. Deine Intuition wird erweckt und du lässt nur noch geschehen.

Ein Wunder. Ein Wegweiser. Eine Möglichkeit, mit dem Flow des Lebens mitzugehen.

Sacred vibes. (1)

8 Wege, um mit deinem Tarot/Orakel deine Intuition zu fördern

1) Ausrichtung. Wenn ich am Morgen meine ayurvedische Routine durchlaufe, ist das Ziehen einer Tageskarte ein festes Ritual. Ich stelle keine Frage, sondern lasse die Karten mir eine Ausrichtung schenken. Ich habe diese Karte den ganzen Tag um mich bzw. bei mir (ich liebe übrigens alte verknitterte und wirklich benutzte Karten!).

2) Yogapraxis. Wenn du intuitiv deine Yogapraxis durchführen willst, probiere vorher eine Karte zu ziehen und lass dich durch die Bildsprache der Karte inspirieren. Ziehst du z. B. die Sonne, kannst du in deiner Praxis darauf achten, deine innere Mitte zu stärken und Asanas zu praktizieren, die deine Lebensfreude wercken.

3) Vor der Meditationspraxis. Wenn du deine wahre innere Weisheit zu dir sprechen lassen willst, nutze die Möglichkeit vor der Meditation eine Karte zu ziehen. Visualisiere dich in der Landschaft der Karte oder tauche in den Charakter der Person ein. Die Energie der Karte wird dich in deine Innenwelt führen und dir Erkenntnisse schenken.

4) Nach der Meditationspraxis. Ziehe nach jeder Meditationspraxis eine Karte, um die Seelenwelt, die du betreten hast für dich zu verdeutlichen. Welche Symbolik kannst du auf der Karte erkennen? Welche Erkenntnisse, welche Möglichkeiten ziehst du daraus.

5) Neuanfänge. Ziehe bei jedem Neuanfang, egal ob beruflich, für eine Beziehung oder eine Reise. Lasse die Botschaft der Karte zu deiner Führung werden. Integriere die Eigenschaften. Oft ist es so, dass du Symbole auf dem Karten in deinem Leben erkennen kannst. Magic!

6) Kristalle. Vielleicht kannst du nicht immer die Karten bei dir tragen, doch du kannst Kristalle energetisieren, indem du sie auf die jeweiligen Karten legst. Ich habe spezielle Steine, die ich ausschließlich dafür nutze. Bei einer großen Legung habe ich meist ein Dutzend Steine über Nacht auf den Karten liegen und setze mich am nächsten Tag in einen Kreis aus diesen Steinen. Pure Kraft! Und: habe keine Angst einen Kristall auf den Teufel oder Turm zu legen – die vermeintlich negativen Aspekte werden durch den Kristall förmlich transformiert.

7) Wegweiser. Auch wenn ich persönlich den Blick in die Zukunft mit diesem Werkzeug vermeide, so sind Tendenzen erkennbar, die dir ein Wegweiser sein können. Ich frage oft die Karten „Wohin wird meine Reise gehen, wenn ich in dieser Energie bleibe“. Oft wirst du dadurch neue Facetten und Möglichkeiten entdecken.

8) Körpergespräche. Immer wenn ich mich körperlich unwohl fühle, ziehe ich lieber eine Karte, als in einem dieser Körpersymptom-Bücher nachzuschauen. Wenn du Schulterschmerzen hast und z. B. aus den Lenormandkarten das „Kind“ ziehst, bringe wieder mehr Leichtigkeit und Spiel in den Leben. Du kannst zudem die Karte auf die Körperstelle legen und spüren, was sich verändert.

Bleib Intuitiv. Offen. Empfänglich.

Ich habe schon so viele Menschen erlebt, die sich durch Bücher, Meinungen anderer und dem eigenen Kopf ihre Intuition zunichte gemacht haben, während sie versuchten die Karten zu deuten. Der einfachste Weg ist noch immer, auf seine eigene Stimme zu hören. Den Mut zu haben, dieses und jenes (ungefiltert) durch dein Herz wandern zu lassen.

Probier es aus. Es ist Liebe.

With luminous love
Dennis

P.S.: Hier findest du das passende Tarot, die Lenormandkarten und in diesem Artikel weitere Orakelkarten.

2 Comments

  • Reply Denise März 4, 2016 at 9:02 am

    Ich lege auch gerne mit den Lenormand Karten und höre dabei auf meine innere Stimme. Die Bilder sprechen für sich und geben richtig gute Impulse. Das mit den Kristallen probiere ich! :-)

    • Reply Dennis März 4, 2016 at 2:22 pm

      Die Lenormandkarten sind einfach sehr klar!
      Viel Freude mit den Kristallen. 😉
      Dennis

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