Wie heiliger Rauch & Rituale dich verändern können

Wie können wir unsere Zeit wesentlicher, gehaltvoller und im heiligen Rhythmus des Lebens führen?

Ich habe eine starke Bindung zu allen möglichen Ritualen, die mir Übergänge, Veränderungen und Neuanfänge erleichtern. Kein Jahreszeitenwechsel verlangt von uns so viel inneres Strahlen, wie die dunklere Jahreszeit. Eine Zeit, die für mich stillstehen könnte.

Im ayurvedischen Jahreslauf sind wir in der Vata-Zeit, dem luftigen Element – dem Leben selbst angekommen (Leben = Prana = Luft).

Wenn du dein Leben neu ordnen willst, tue es jetzt!

Keine andere Zeit eröffnet uns so viel Führung in innere Welten. Keine andere Zeit lässt uns (automatisch) tiefer gehen, reflektieren und holt alles an die Oberfläche, was wir abstreifen sollten.

Es hat einen Hauch von Magie.

Doch diese Magie zu nutzen, das ist die große Kunst. Sie erfordert von dir viel Aufmerksamkeit, Intuition und Hingabe. Magie muss bewegt werden, damit sie bewegen kann. Das erreichst du durch bewusste Handlungen. Willkommen in der spirituellen Zeit diesen Jahres!

Warum sind Rituale so entscheidend und verändernd?

Eine Freundin von mir sprach kürzlich auf einem Vortrag davon, dass wir durch Rituale eine Absicht absenden, die durch ein Ritual verstärkt wird. Wir geben dem Leben, dem Universum somit die Information, dass wir es ernst meinen. Erst die Rituale sowie auch unsere täglich bewusst ausgeführten Handlungen erzielen Resultate, die unser Lebensglück nachhaltig beeinflussen.

Schon immer war es der heilige Rauch, der für Rituale verwendet wurde. Die Ägypter räucherten dreimal täglich (morgens Weihrauch, nachmittags Myrrhe und am späten Abend wurde Kyphi, eine heilende Mischung aus 12 Pflanzen, verräuchert), Schamanen räuchern noch heute, bevor sie innere Welten erkunden und auch im Ayurveda werden (medizinische) Räucherungen durchgeführt.

Meine liebsten und wirkungsvollsten Räucherstoffe

Die für mich schönste Vorstellung liegt darin, dass beim Verräuchern die Pflanzendevas (der Geist der Pflanzen) aus den Harzen und Pflanzen gelöst wird und sie uns somit ihre heilden Wirkung schenken.

Palo Santo (Heiliges Holz)
Ein magisches Stück Holz, welches ich für rituelle Zwecke, Innenweltreisen und auch zur Reinigung von Hotelzimmern gerne nutze. Palo Santo stammt aus Südamerika und wird dort für viele Heilzwecke und schamanische Rituale angewendet.

Weihrauch
Am liebsten verwende ich den indischen Weihrauch (Guggul). Er gilt im Ayurveda als wichtiges Heilmittel, stärkt das Immunsystem, die Atemwege, entspannt und gibt zugleich Energie (Pitta erhöhend). Ich nutze es gerne abends. Dazu gebe ich ein Paar der Körper auf einen Löffel, entzünde es und schwenke den Löffel im Raum.

Kampfer
Das kristalline Harz riecht sehr stark nach Minze. Kampfer macht in sekundenschnelle alles wieder klar, rein und wirkt sogar entgiftend auf den Körper und heilsam auf die Atemwege.

Tonkabohne
Als Kind bekam ich mal eine Tonkabohne geschenkt. Ich sollte sie in meine Geldbörse legen, damit immer genügend Geld da ist. Tonkabohnen zum Räuchern fördern das Wohlbefinden, durften zart nach Vanille und tauchen alles in Frieden.

Salbei
Salbei hat eine stark reinigende und klärende Wirkung. Es löst alte gebunde Energien aus Räumen, verstärkt die innere Klarheit, gibt verlorene Energie zurück und lässt uns das Wesentliche erkennen. Salbei gibt es als Smudge Sticks oder auch lose.

Zimt (Zimtrinde)
Zimt erdet, fördert die Kreativität und stabilisiert. Auf einen Raum wirkt es wärmend und erhebend. Ich mische es gerne mit etwas Weihrauch, da der Geruch sowie das Gewürz sehr schwer und intensiv sein können.

So geht ein Space Clearing

  • Die Vorbereitung

Das Leben ist vielfältig. Das Räuchern ist vielfältig. Doch es gibt nur eine Schwingung, die alles verwandelt: Liebe. Daher beginnt für mich jedes Ritual des Räucherns mit einer Zentrierung in meinem kraftvollsten Zentrum, in der Mitte der Brust. Erst wenn wir still sind, vollkommen bei uns und in diesem Bliss, sind wir auch fähig Energien zu verschieben.

Ein erfolgreiches Ritual beginnt immer mit einer Intention. Einem Wunsch. Einer heiligen Absicht. Was will ich verändern? Wie soll es sich anfühlen? Was bin ich bereit zu verändern? Was braucht der Raum/das Haus?

Ich liebe Gebete. Eine kraftvolle Form, etwas Heiliges – eine höhere Instanz einzuladen. Seit Jahren nutze ich, vorallem beim Vorbereiten von Ritualen das Vaterunser (ich lerne es derzeit in seiner ursprünglichsten Form Aramäisch). Es ist herzöffnend und tief.

Das brauchst du für das Ritual: Räucherschale, Sand, Feder, Räucherkohle, Räucherwerk und evtl. Ritualgegenstände wie Kristalle, Blüten oder Karten, die deine Intention unterstützen. Fülle den Sand in die Schale, zünde die Räucherkohle an und lege sie auf den Sand. Erst wenn die Kohle weiße Ränder hat bzw. gut durchgeglüht ist, kannst du dein Räucherwerk darauf legen.

  • Das Ritual

Gehe, nachdem du dich vorbereitet hast mit der Räucherschale und deinem intuitiv ausgewählten Räucherstoff von Raum zu Raum (gegen den Uhrzeigersinn) und verwende zum Verteilen des Rauchs die Feder. Seit Jahren singe ich dabei das tibetische Mantra der Reinigung „Om Benza Satto Hung„. Auch Gebete, das Wiederholen deiner Intention und Summen wirken unterstützend. Mache es so lange, bis du das Gefühl hast, dass der Raum klar und rein ist.

Behalte den Rauch für einige Minuten in den Räumen und gehe dann (im Uhrzeigersinn) durch dein Haus, öffne die Fenster und bedanke dich bei den Spirits (Pflanzendevas).

Achte in der kommenden Zeit auf Zeichen, denn das Räuchern ist ein Nährboden, durch das neue Wunder entstehen!

SO much love.
Dennis

P.S.: Mehr über neue Schwingungen in deinen Lebensraum

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