Lifestyle Motivation

Tempelpflege. Warum es so wichtig ist unseren Körper zu nutzen und zu pflegen

Mai 16, 2018

Es gab tatsächlich eine Zeit, in der ich meinen Körper als etwas vollkommen Unwichtiges ansah. Unwichtig in Bezug auf mein Glücksempfinden, meine Lebensfreude und auch Energie. Gesunde Ernährung, schicke Klamotten und die übliche Körperpflege waren nette Begleiterscheinungen. 

Diese Ansicht hat sich in den letzten Jahren vollkommen gedreht. Mittlerweile habe ich es geschafft, durch meine Körperlichkeit, eine für mich authentischere Spiritualität und Wahrheit leben zu können als jemals zuvor. Denn ich weiß, dass wir hier sind um eine menschliche Erfahrung zu machen und dazu gehört auch die faszinierende und atemberaubende Kraft unseres Körpers. 

…doch das wichtigste ist, dass ich mir im Gegensatz zu damals zutiefst selbst glaube, wenn ich am Spiegel vorbei gehe und mir zuflüstere: „Du siehst toll aus.“ 

Und ja, es mag oberflächlich klingen. Ich bin im Stande mich auf der körperlichen Ebene viel besser zu lieben und zu akzeptieren als jemals zuvor. Das schafft eine vollkommen neue Ebene, eine bessere Ausstrahlung und ein anderes Lebensgefühl.

Wie ich es innerhalb weniger Monate schaffte, meinen Körper (& Geist) vollkommen zu verändern

Aus einem Kummer heraus fing ich an, mich mit Krafttraining zu beschäftigen. Ich wollte mich in irgendeiner Form von etwas ablenken, was meinen Alltag durch meine Gedanken derart eingenommen hat, dass ich eine Art Ventil suchte. Ich folgte damals schon dem Blog von Mark Maslow, der zu diesem Zeitpunkt das Buch Looking good naked rausbrachte. Ich besorgte mir also eine Trainingsbank, Hanteln und weitere Utensilien, die ich brauchte, um mit den Trainingsplänen im Buch zu starten. Ich räumte ein Zimmer aus und machte daraus mein eigenes kleines Studio, in dem ich fleißig trainierte. Ich versuchte meine ayurvedische Ernährung, mit einer Sporternährung zu vereinen – erfolgreich! Ergänzt habe ich diese Ernährung mit hochwertigen veganen Eiweißshakes. 

Schon nach 4 Wochen bemerkte ich, wie sich mein Körper drastisch veränderte. Ich war so eisern, dass ich nun 6x die Woche trainierte (2 Tage davon nur Cardio bzw. Bewegung). Ich bemerkte, wie meine Laune sich zum Positiven veränderte, wie mein Selbstbewusstsein zunahm und wie sehr ich mich „endlich“ selbst spüren konnte. 

Nach ca. 6 Monaten hatte ich irgendwie eine Stagnation. Ich kam einfach nicht weiter. Ich sah keine großen Erfolge mehr. Ich googelte nach einem Personaltrainer, der mir helfen sollte, meine Ziele zu erreichen. Ich fand schließlich Michael Achenbach, der auch ein Gym zu bieten hatte und nebenbei überregionale Angebote wie Onlinecoachings anbot. Und tatsächlich war das eines der lohnendsten Investitionen, die ich in mich machen konnte. Wir trainierten regelmäßig, passten die Ernährung an, sprachen über Strategien und haben immer wieder Bodychecks gemacht. 

In nicht mal ganz einem Jahr hatte ich so gut wie alle Ziele erreicht, von denen ich dachte, ich würde viele weitere Monate brauchen. Und diese Ziele haben nicht nur mit meinen Körper zu tun. Krafttraining ist unserem Leben unglaublich nah. Wir stecken uns Ziele, werden durch unsere „gesunde Unzufriedenheit“ angespornt und schaffen es, immer mehr Gewicht zu stemmen, stärker zu werden und Kalorien (Probleme) im Schlaf zu verbrennen. 

Die Kehrseite meiner Veränderung

Natürlich war ich stolz auf meine Veränderung. So stolz, dass ich begonnen habe, meinen Körper mehr und mehr in der Social Media Welt zu zeigen. Ich erhielt teilweise sehr schräge Mails, in denen an meiner Spiritualität gezweifelt wurde. In denen ich als oberflächlich bezeichnet wurde oder als jemand, der sich zum Negativen verändert hat und nur noch eine Rolle spielt.

Natürlich hatte ich in irgendeiner Form damit zu kämpfen. Und ja, vielleicht wollte ich beeindrucken, eine Art Bestätigung haben oder einfach als der neue Mensch gesehen werden, der ich nun war. Und ich fragte mich viel zu lange, ob ich damit einen Fehler machte.

Doch mittlerweile spornen diese Kommentare mich eher an. Und ich weiß, was für ein Neid dahinter steht, für dessen Zielscheibe ich einfach nicht mehr diene. Ich bin mehr als zufrieden. Ich habe etwas getan. Und ich liebe mich. 

Genau solche Dinge sind es, die uns als Mensch formen und unsere Seele nach außen scheinen lassen. 

Unser Körper ist ein Tempel. Wir sollten lernen ihn zu nutzen! 

Wenn wir diesen Tempel mit gesunder und frischer Nahrung, Training und ausreichend Schlaf energetisieren, werden wir zu einem Krieger des Lichts! 

#1 Es gibt keine Ausreden! Ich war bis jetzt nie der Typ, der in ein überfülltes und stöhnendes Fitnessstudio rennt. Ich habe mir in meinem Zuhause einen Platz geschaffen und „angefangen“. 

#2 Es gibt immer genügend Zeit! Ich trainiere mittlerweile täglich 1 Stunde und hänge als Cooldown eine Yogasession von 15 Minuten dran. Es ist paradox, doch dadurch, dass wir mehr Energie in unseren Körper bringen, haben wir mehr Energie für alles Andere – mehr Zeit für das Wesentliche. 

#3 Ich habe gelernt, dass unsere Nahrung einen direkten und sehr schnellen Einfluss auf unseren Körper hat! Genau wie auf unseren Geist, wirkt Nahrung auch sofort auf unseren Körper, seinen Stoffwechsel und seine Vitalität. Ich setze daher auf viele natürliche Eiweißquellen, viel Wasser und viele frische sowie grüne Lebensmittel. Je mehr wir unseren Körper verändern, desto besser werden wir darin zu erkennen, welche Lebensmittel unsere Ziele fördern. 

#4 Es wird immer „Problemzonen“ geben! Genau wie im Leben finden wir Bereiche an unserem Körper, mit denen wir unzufrieden sind. Statt auf solche weisen Ratschläge zu hören wie etwa „Du musst dich nur selbst annehmen/lieben…“ sollten wir etwas dafür tun. Und ja, es IST machbar. (Ich habe noch so einige Problemzonen, die ich als Antrieb nutze). 

#5 Ruhe ist eines der Königsdisziplinen! Ich schaffte es nach relativ kurzer Zeit, in ein „Übertraining“ zu kommen. Ich trainierte einfach zu viel, war zu eisern und holte mir die Quittung in Form von wochenlangen Gliederschmerzen und Lustlosigkeit. Ich durfte wieder lernen, mehr Entspannung, Meditation und Sanftheit in mein Leben zu bringen. Nur wenn Entspannung und Aktivität in Balance sind, werden wir auch Erfolge sehen. 

#6 Das Vor- und Nachspiel sind entscheidend! Eines der kraftvollsten Möglichkeiten, um das Training (egal welcher Form) zu beginnen, ist sich aufzuwärmen und mit einem Fokusthema zu versehen und abschließend mit einer Form der Meditation (in meinem Fall sanftes Yoga) zu beenden. Ich hatte diese mentale Methode durch einen Kraftsportler auf Instagram kennengelernt. Sie wirkt wahre Wunder, wenn wir etwas in unserem Leben manifestieren wollen. 

Die Essenz der #TEMPELPFLEGE

Wen ich ehrlich bin, erforsche ich dieses Konzept der Tempelpflege noch immer. Ich versuche Ayurveda, Fitness und Wohlfühlrituale zu vereinen. Soweit, dass ich demnächst sogar meine Trainer B-Lizenz machen werde, mich in weiteren Bereichen des Ayurveda weiterbilde und mich intensiv mit uralten Ritualen der Schönheit und tiefsten Ruhe beschäftige. 

Lass uns diesen Weg gemeinsam gehen! Indem wir über Instagram unsere #TEMPELPFLEGE Momente teilen. Ich freue mich darauf, mehr Inspirationen zu erhalten. 

 

Blessings,
Dennis

P.S.: Am 08. Juni startet das neue Onlineprogramm RITUALS OF LIFE, mit unendlichen vielen Inspirationen und Wegen, unseren Körper als Tempel zu feiern! Sei dabei! 

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